Die graue Linie zeigt die Volatilität, auch als Markthitze oder Nervosität zu interpretieren. Die hat sich sogar im Schnitt von 10,4 (DM seit 80) auf 9,5 Prozent gesenkt – und das auf einem der effizientesten Märkte mit Tausenden von Kursen alle Sekunden rund um die Uhr (24h/7T). Die Volatilität des Wallstreet Crashs 1987 in Höhe von 27 Prozent wurde bislang noch nicht wieder erreicht. Die Finanzkrise erreichte bislang 23 Prozent „Nervosität" hält jedoch länger an.In der Grafik sind ausgewählte Ereignisse angezeigt, denen Einfluss auf die Währungskurse zugeschrieben wird. Der Höhenrausch des Dollars 1985 war Resultat der „Twin Deficits" in US-Handel und Haushalt, die täglich anderthalb Milliarden Dollar Zufluss bedeuteten. Im NY Plaza Hotel einigten sich die führenden Nationen auf gezielte Dollarverkäufe. Das führte innerhalb von zwei Jahren zu einer Halbierung des Dollarwerts und zu umgekehrten, konzertierten Maßnahmen - manche sagen auch zum Crash Okt. 87.
Man müsste es einmal vergleichen, welchen „Impact" Griechenland auf den Euro hat und welchen Verdi mit seinen solitären Streikforderungen für den öffentlichen Dienst? Nach einer anfänglichen „Testphase" scheint der Euro seit 2002 aus Krisen gestärkt hervor zu gehen. Wichtig ist, dass die Stabilitätskriterien - so willkürlich sie entstanden sind - wieder angestrebt und eingehalten werden.

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